Beiträge

 

Cloud – auf ein W.O.R.T.

Prüfen Sie Cloud-Angebote mit Weitblick 

Autor: Dr. Stefan Reuschke

Ein Umzug in die Cloud verspricht Flexibilität und Sparpotenzial. Das Ganze hat aber auch eine Kehrseite: So verursacht etwa eine höhere Sicherheit höhere Kosten. Daher ist eine umfassende Betrachtung nötig, um eine Cloud beurteilen zu können, auch als DSB – eine Betrachtung auf ein W.O.R.T eben, die wirtschaftliche (W.), organisatorische (O.), rechtliche (R.) und technische (T.) Aspekte berücksichtigt ... pdf 

mit freundlicher Genehmigung Datenschutz-Praxis

 

Von der Formalisierung zum Desinteresse - ein "Teufelskreis"

Autoren: Jochen Brandt, Dr. Andreas Höpken

Die Anfänge des Datenschutzes in Deutschland waren stark geprägt von den sich rasch entwickelnden technischen Möglichkeiten der Datenverarbeitung. Vor allem spielte in der Entwicklung des Datenschutzes zunächst der Schutz des Bürgers vor unkontrollierbaren technischen Möglichkeiten und nicht legitimierter staatlicher Macht oder Gefahren durch Machtinteressen eine große Rolle.

Auch das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichtes Mitte der achtziger Jahre stärkte den Schutz des Einzelnen und prägte den bis heute maßgeblichen Begriff vom „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Der Einzelne, der Bürger, sollte grundsätzlich selber darüber entscheiden können, welche Stellen was und zu welchem Zweck über ihn wissen. Aus dieser Zeit stammt der Satz „Meine Daten müsst ihr raten“.

Im Laufe der Jahre hat sich dies geändert. Heute sind es vor allem wirtschaftliche Aspekte, die den Zugriff auf personenbezogene Daten interessant machen ... pdf

 

Kann Datenschutz töten?

Autor Dr. Stefan Reuschke

Unterhält man sich als Datenschützer mit Mitarbeitern eines Krankenhauses oder mit Herstellern von Software, die medizinische und administrative Prozesse einer medizinischen Einrichtung unterstützen sollen, ist es fast zwangsläufig, dass das Thema Zugriffsrechte thematisiert wird. Oft genug wird in diesem Zusammenhang angeführt, die Vorgaben des Datenschutzes seien stark limitierend und würden die Patientenversorgung behindern, wenn nicht sogar gefährden. Die KMA (August 2011) titelte gar:“„Daten gesichert, Patient tot - Die neuen Leitlinien der Datenschützer für Krankenhausinformationssysteme gefährden Patienten und lassen den Klinikalltag unberücksichtigt“.

Eine derartige Aussage kann einen verantwortungsvollen Datenschützer nicht unberührt lassen ... pdf